Die elektronische Dokumentation

Letzte Anpassung: 21. November 2022

Früherkennungs- /Vorsorgeuntersuchungen

Video-Tutorial unter:

Um das Früherkennungsmodul nutzen zu können (ab tomedo®-Version 1.15.3), öffnen Sie eine beliebige Kartei und klicken Sie mit rechts auf die Symbolleiste. Im Kontextmenü wählen Sie den Punkt „Symbolleiste anpassen…“. Daraufhin suchen Sie im erscheinenden Fenster das Symbol für die Früherkennungsuntersuchung und ziehen dieses in die Symbolleiste.  Anschließend können Sie das Fenster wieder schließen.

Vor der ersten Nutzung

Loggen Sie sich als Admin ein und klicken Sie auf das Symbol für Früherkennungsuntersuchung in der Symbolleiste. Im erscheinenden Status-Fenster können Sie dann auf “Konfiguration” klicken (Symbol links neben „Schließen“). Das Konfigurationsfenster gibt Ihnen daraufhin die Möglichkeit, zu kontrollieren, ob alle möglichen Früherkennungsuntersuchungen eingetragen sind 1 oder ob ggf. über das “+”-Symbol weitere angelegt werden müssen. In der rechten Hälfte können Sie je Untersuchung beliebig Regeln eintragen, wann eine Früherkennungsuntersuchung durchzuführen ist. Neue Regeln können Sie durch Klick auf das “+”-Symbol in der rechten Tabelle 2 anlegen. Dabei gibt “ab” das Alter in Tagen an, ab welchem die Untersuchung durchzuführen ist und “bis” das Alter, bis zu welchem die Untersuchung durchzuführen ist. Zusätzlich sollten Sie noch den “Untersuchungsabstand” und das Geschlecht 3, für welches die Untersuchung gilt, einstellen. Falls die Untersuchung nur ein paar mal wiederholt werden soll, tragen Sie die Maximalzahl im entsprechenden Feld ein. Unter “EBM-Katalogeintrag” können Sie eine EBM-Ziffer eintragen, die dann automatisch auf den Krankenscheinen gedruckt und in die Historie aufgenommen wird. In den Feldern darunter kann entsprechend auch eine GOÄ-Ziffer (Privatleistung) oder HzV-Ziffer eingetragen werden, die dann alternativ gesucht wird. Leere Felder werden ignoriert. Wenn der Eintrag vollständig ist, können Sie das Konfigurations- und das Status-Fenster wieder schließen und sich als Arzt einloggen.

Nutzung

Um das Früherkennungsmodul zu nutzen, können Sie auf das Symbol “Früherkennungsuntersuchung” in der Kartei des jeweiligen Patienten klicken. Es erscheint ein Übersichtsfenster mit einer Liste relevanter oder bereits durchgeführter Früherkennungsuntersuchungen. Die Untersuchungen sind dabei mit verschiedenen Farben gekennzeichnet:

  • rot: Untersuchung steht an
  • gelb: Untersuchung bald fällig (am besten direkt Termin vereinbaren oder aufklären)
  • grün: kein Handlungsbedarf

Falls nicht alle Historien gefunden wurde, kann man mit “bearbeiten” weitere Historien anlegen.

Um eine Früherkennungsuntersuchung zu protokollieren, klicken Sie auf “untersuchen”. Im daraufhin erscheinenden Popup-Fenster können Sie dann die Art der Untersuchung einstellen. Anschließend kreuzen Sie an, ob aufgeklärt und untersucht wurde und überprüfen das Untersuchungsdatum. Wenn Sie auf anlegen klicken, erscheint die Untersuchung bzw. Aufklärung im Übersichtsfenster. (Hinweis: Falls Sie versehentlich vergessen haben, “untersucht” anzuwählen, können Sie das unter “bearbeiten” nachholen.)

Recalls

Drücken Sie ⌥Alt + ⌘Cmd + S (oder wählen den Menüpunkt Verwaltung → Statistiken), um in die Statistikauswahl zu gelangen, und wählen Sie hier die Statistik “Recall-Liste-Früherkennung” aus. Diese fasst alle Patienten zusammen, für die eine dieser Untersuchungen schon mindestens einmal stattgefunden hat und nun wiederholt werden müsste. Dabei wird ein Patient so lange angezeigt, bis er über das Früherkennungsmodul als “untersucht” gekennzeichnet und die entsprechende Ziffer auf dem Schein eingetragen wurde. An alle oder an ausgewählte Patienten dieser Ergebnisliste können Sie nun mit dem Aktionen-Knopf Serienbriefe, Serien-E-Mails oder Serien-SMS schreiben. Mehr Details finden Sie im Kapitel Tipps und Tricks.

Impf-Dokumentation

Video-Tutorial unter: 

Um die Impf-Dokumentation nutzen zu können, muss zunächst ein Button auf der Symbolleiste im Karteifenster angelegt werden. Dazu öffnen Sie eine beliebige Kartei und öffnen Rechtsklick auf die Symbolleiste das Kontextmenü. An dieser Stelle wählen Sie “Symbolleiste anpassen”. Im erscheinenden Fenster wählen Sie das “Impf-Doku”-Symbol und ziehen dieses in die Symbolleiste.

Vor der ersten Nutzung

Loggen Sie sich als Admin ein und klicken Sie in der Kartei auf das “Impf-Doku”-Symbol. Alternativ kann die Impfdokumentation in der Kartei auch über den Menüpunkt Patient → Impfungen aufgerufen werden. Im ImpfDoku-Fenster klicken Sie auf “Administration” (links neben dem Schließen-Button). Im Konfigurationsfenster kontrollieren Sie daraufhin, ob alle Impfschemata, Krankheiten, gegen die geimpft werden kann, und Impfstoffe eingetragen sind.  Die Auswahl in den rechten Tabellen Impfkrankheit 2 und Impfstoff 4 bezieht sich auf das aktuelle Impfschema 1 (in der linken Tabelle) sowie Hauptimpfung (=Haltbarkeit) 3 und ausgewählte Dosis 5. Anschließend können Sie das Konfigurations- und ImpfDoku-Fenster wieder schließen und sich nach Bedarf als Arzt (oder MFA) einloggen.

Benutzung

Um die Impfdokumentation zu nutzen, klicken Sie auf das “Impf-Doku”-Symbol in der Symbolleiste. Alternativ kann die Impfdokumentation in der Kartei auch über den Menüpunkt Patient → Impfungen aufgerufen werden. Es erscheint eine Liste von Impfungen, die bereits durchgeführt wurden. Über das “+”-Symbol 1 können Sie neue Impfkrankheiten für den Patienten anlegen, und über “Bearbeiten” 2 Impfhistorie eintragen. Über die “–”-Schaltfläche 3 wird die ausgewählte Impfkrankheit mit allen Informationen gelöscht.

Zum Impfen können Sie auf das Spritzen-Symbol 4 im ImpfPass-Fenster klicken und dort das Impfschema (z.B. MMR für die Mumps-Masern-Röteln-Kombi-Impfung) auswählen. Wenn vorher eine Krankheit im Impfpass ausgewählt wurde, werden alle Impfschemas dieser Krankheit angezeigt. Wurde keine Krankheit ausgewählt, werden alle verfügbaren Impfschemas angezeigt.  Anschließend können Sie noch das eingestellte Datum 5 kontrollieren, den Injektionsort und die Charge eingeben und auf “Impfen” klicken. Des Weiteren können die Impfinformationen in der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) gespeichert werden.

Impfpass anlegen

Im ImpfPass-Status-Fenster erscheinen die Impfungen mit durch Farben gekennzeichnetem Status:

  • grün: kein Handlungsbedarf, Impfschutz besteht
  • gelb: Impfschutz läuft bald aus (am besten direkt Termin vereinbaren)
  • rot: Impfschutz abgelaufen

Wenn Sie eine Krankheit auswählen und auf “Bearbeiten” 1 klicken, wird die Impfhistorie sichtbar. Es kann eine Notiz 2, die nächste Impfung 3 und ob ein Impfschutz besteht 4 angegeben werden. In der Impfhistorie kann für jede Impfung in der Tabelle das Datum 5, die Charge 6, “geimpft durch” 7 und Notiz 8 geändert werden. Mit dem “+”Button 9 kann eine neue Impfung für die Krankheit hinzugefügt und mit dem “–”-Button wieder gelöscht werden. Die Informationen können mit dem unteren Button an ELGA gesendet werden.

Anbindung an die elektronische Gesundheitsakte (ELGA)

Besteht eine Anbindung an das e-card-System, kann über tomedo® auf ELGA zugegriffen werden, um z.B. Eintragungen für den e-Impfpass eines Patienten zu senden oder zu empfangen. Da für ELGA-Zugriffe jeweils die durchführende natürliche Person angegeben werden muss, können unter Admin → Geräteeinstellungen → e-card-System → ELGA Voreinstellungen für ELGA-Nutzer der Ordination angelegt werden.

Weitere Informationen, wie Sie die Konfiguration durchführen, finden Sie im Kapitel Anbindung an das e-card System.

Nach der Konfiguration können Informationen über die Impfungen im e-Impfpass in ELGA gespeichert werden. Wie bereits beschrieben, ist dies über den Button mit der Spritze mit der Aktivierung der Checkbox “in ELGA speichern” möglich. Außerdem kann dies unter dem Button “Bearbeiten” unter der Impfhistorie mit dem Button “an ELGA senden” erfolgen. Beim Drücken auf “Impfpass synchronisieren” im Impfpass werden Impfinformationen des Patienten in tomedo® an ELGA gesendet und von ELGA empfangen.

Zum Dialog-Aufbau muss die Admin-Karte gesteckt sein und der PIN 1 eingegeben werden. Anschließend kann die eigene Ordination und der Tätigkeitsbereich 2 ausgewählt werden. Unter ELGA Konfiguration kann entweder einer der zuvor konfigurierten ELGA-Nutzer ausgewählt werden. Alternativ können die Informationen zur Person, die gerade die ELGA-Anfrage durchführt, an dieser Stelle manuell erfasst werden.

Bei erfolgreicher Übermittlung der Daten ist in der Impfhistorie in der Spalte ELGA ein grünes Symbol zu sehen. Die Impfung ist damit auch in ELGA gespeichert.

Für weitere Fragen ist unser Forum die beste Anlaufstelle:

https://forum.tomedo.de/

Elektronischer Mutterpass

In der fachgruppenspezifischen Ansicht “Geburtsterminrechner” kann eine neue Schwangerschaft erfasst werden 1. Im Folgenden wird der rechts gezeigte Geburtsrechner angezeigt und ein neuer Mutterpass angelegt.

In der Abfrage, ob ein neuer Mutterpass angelegt werden soll, können bereits die Werte für Gravida und Para eingetragen werden. Ist bereits ein Mutterpass vorhanden, so kann zusätzlich auch die Anamnese aus dem letzten Mutterpass übernommen werden. Aus dem Datum der letzten Regel und der Zykluslänge werden die aktuelle SSWoche, der nach Naegele erwartete Geburtstermin sowie der Beginn des Mutterschutzes bestimmt. Alternativ kann auch der Geburtstermin durch Setzen des Hakens 3 vorgegeben werden.

In der rechten oberen Ecke des Mutterpasssymbols 2 wird die Anzahl der Mutterpässe angegeben. Durch Klick auf das Mutterpasssymbol öffnet sich ein neues Fenster mit allen Mutterpässen der Patientin. Der elektronische Mutterpass in tomedo® wurde in Aussehen und Aufbau sehr stark dem gebräuchlichen Papiermutterpass des Bundesausschusses nachempfunden.

Im Auswahlfeld 4 kann zwischen den Mutterpässen der Patientin gewechselt werden. In der Auswahl 5 kann zwischen den Reitern Labor, Anamnese, Befunde/Termin, Gravidogramm/CTG, Ultraschall und Abschluss/Epikrise gewählt werden. Beim ersten Öffnen des Mutterpasses ist der Reiter “Anamnese” gewählt und ab dem zweiten der Reiter “Gravidogramm/CTG”. Abgeschlossene Mutterpässe können über das „–“ 6 aus der Liste gelöscht werden. Des Weiteren kann der aktuelle Reiter oder der komplette Mutterpass gedruckt werden 7.

Über die Buttons „neuer Gravidogrammeintrag“ 8 und „neuer CTG-Eintrag“ 9 können neue Einträge erstellt werden. Dabei wird jeweils das aktuelle Datum und die entsprechende SSW eingetragen. Sind in der Kartei Blutdruckwerte (RR-Karteieintrag) oder das Gewicht z.B. in einem BMI-Eintrag hinterlegt, werden diese, sofern der Eintrag nicht älter als drei Tage ist, beim Erstellen des neuen Gravidogrammeintrages übernommen.

Im Reiter “Befunde/Termin” finden sich Möglichkeiten zum Eintragen der Befunde, Termine und Beratungen. Bei der Terminbestimmung sind die Felder für Zyklus, letzte Periode und Entbindungstermin äquivalent zu denen im Schwangerschaftsrechner. Beim Abschließen des Mutterpasses wird der „Berechnete Entbindungstermin“ in der Mutterpassauswahl angezeigt oder, wenn vorhanden, der Geburtstermin aus der Epikrise.

Im Mutterpassfenster kann in der rechten oberen Ecke der aktuelle Mutterpass abgeschlossen werden 10. In allen abgeschlossenen Mutterpässen wird das Datum angezeigt, wann dieser abgeschlossen wurde 11. Sind alle Mutterpässe abgeschlossen 12 und wurde z.B. der aktuelle fälschlicherweise abgeschlossen, kann der aktuell ausgewählte über „Schwangerschaft fortsetzen“ wieder als aktueller Mutterpass gesetzt werden. Dabei wird auch der Geburtsrechner wieder mit den eingetragenen Werten aktiviert.

Beim Abschließen des Mutterpasses besteht die Möglichkeit zusätzlich einen OCAV-Karteieintrag zu erstellen, dieser beinhaltet die relevanten Schwangerschaftsdaten.