Automatischer Datei-Import (Datei-Lauscher)

Letzte Anpassung: 3. November 2022

Dateilauscher

Für den automatischen Datei-Import kann zu jedem Karteieintragstyp ein spezieller „Lauschordner“ angegeben werden. Alle neuen Dateien, die in diesem Eingangsordner landen, werden in die aktuell geöffnete Patientenkartei als neuer Karteieintrag von diesem Typ mit Anhang importiert. Diese Einstellungen können nur von einem Administrator in den tomedo-Einstellungen unter Arbeitsplatz → Karteieinträge vorgenommen werden und werden für jeden Arbeitsplatz individuell gespeichert. Hier nicht erklärte Einstellungen werden über die entsprechenden Tooltipps erklärt.

  1. Allgemeines Verzeichnis: hier kann ein allgemeines Suchverzeichnis eingestellt werden. Die Karteieinträge werden dann ohne Voreinstellung erstellt.
  2. Rekursive Suche: wenn angewählt, wird auch in Unterverzeichnissen auf Änderungen reagiert.
  3. Suchpfad: Pfad für den links angewählten Karteieintrag-Typ, wählbar über (+), löschbar über (–)
  4. Dateifilter: Hier kann nach Textmustern (z.B. Dateiendungen) gefiltert werden. Es werden alle Dateiänderungen ignoriert, die nicht auf die Filter passen!
  5. Löschen: Wenn aktiviert, werden die gefundenen Dateien nach erfolgreichem Import in die Patientenakte gelöscht.
  6. Netzlaufwerk: es kann auf ein Netzlaufwerk im Intervall x Sekunden gelauscht werden.

Tipp:

Importierte .txt-Dateien können auch gleich mehrere Karteieinträge codieren, indem der Name oder das Kürzel des Karteieintragstyps gefolgt von einem Doppelpunkt in der .txt-Datei erwähnt wird. Wenn Sie die .txt-Datei z.B. befüllen mit:

    ANA: abc THE: def

wird vom Datei-Lauscher ein ANA-Eintrag abc und ein THE-Eintrag def erzeugt. Angabe des Karteieintragtyp-Namens statt des Kürzels funktioniert auch, z.B.:

    Anamnese: abc

    Therapie: def

Dateizuordnung über QR-Code

Bilddateien können automatisch den richtigen Patienten zugeordnet werden, wenn die Option 1 „Bilddateien über QR-Code zuordnen“ aktiviert ist. Analog zu dem gewöhnlichen Dateilauscher müssen ein Such- bzw. Importpfad 2, Dateifilter 3 und ein Intervall für den Import 4 vorgegeben werden. Des Weiteren wird ein Default-Karteieintragstyp 5 benötigt, wobei nur Karteieintragstypen vom Typ Anhang möglich sind. Und es benötigt eine Patienten-ID 7, für den Fall einer nicht erfolgreichen Zuordnung. Wenn der QR-Code nicht erfolgreich eingelesen werden konnte, wird das Dokument in der Kartei dieses Patienten unter dem gewählten Karteieintragstyp gespeichert. Die Option 6 kann aktiviert werden, damit alternativ die Dateien bei nicht erfolgreicher Zuordnung der zuletzt geöffneten Kartei zugeordnet werden. Dann erfolgt die Zuordnung zu dem unter 7 zugeordneten Patienten nur, wenn in der aktuellen tomedo®-Sitzung noch keine Kartei geöffnet wurde.

Der QR-Code wird in einem Custom-Formular durch tomedo® generiert. Für die korrekte Zuordnung muss die Vorbefüllung des Codes wie folgt aufgebaut sein:

ket<:>DOK<,>pid<:>$[pid]$<,>text<:>Texteintrag

Hierin sollte DOK durch das Kürzel des gewünschten Karteieintragstypen ersetzt werden. Auch hier sind nur Karteieinträge vom Typ Anhang zulässig für einen erfolgreichen Import. $pid$ ist die Patienten-ID. Trägt man hier eine feste Zahl ein, so werden Dokumente mit diesem QR-Code immer dem selben Patienten zugeordnet. Texteintrag kann ein beliebiger Text sein, der nach dem Einlesen des Dokumentes als Karteitext angezeigt wird.